Moin!
Wie versprochen: Es geht weiter.
Heute geht es mal um etwas, womit ich mich schon länger beschäftige: Podcasts. Sich damit zu beschäftigen heißt hier, sie zu hören.
Es fing alles damit an, dass ich irgendwann die LateLine im Nachhinein als Mitschnitt zum herunterladen, also als Podcast zu hören, weil ich live nicht immer Zeit hatte.
Über Holger Klein, der dienstags die LateLine moderiert, bin ich dann auf die GWUP und von da auf die Podcasts von "RacoChew Productions", einem Ehepaar aus Münster bzw. bald Hamburg, gekommen. Diese sind Hoaxilla, in dem sie zu zweit moderne Sagen, Verschwörungstheorien und esoterische Themen erklären und aufdecken, und das Skeptoskop, in dem Alexander alleine wichtige und bekannte Mitglieder der GWUP vorstellt und so der Verein selbst dargsetellt wird.
Später kam ich dann über Holgi selbst zu NSFW, ein "Wir reden allen möglichen Kram ins Internet"-Podcast, den er mit Tim Pritlove, einen der wenigen Menschen in Deutschland, der vom podcasten leben kann, macht. Leider nur ein Mal im Monat oder seltener, aber dafür umso unterhaltsamer.
Von da bin ich dann zu WRINT gekommen. Das ist ein Sammelbegriff von eigentlich mehreren Podcasts mit verschiedenen Konzepten, die Holger Klein unter dem Motto "Wer redet ist nicht tot" produziert und veröffentlicht.
Warum verschwende ich so viel Zeit darauf, irgendwelchen Leuten zuzuhören, wie sie ins Internet reden?
Ich weiß es auch nicht so genau.
Ich finde es einfach faszinierend, Leuten zuzuhören, wie sie sich unterhalten. Wahrscheinlich ist es das Medium Sprache an sich, das mich so fasziniert. Jedenfalls höre ich gerne Leute miteinander reden. Daher sind an allen Podcasts die ich höre auch immer mindestens zwei Personen beteiligt.
Nun ja, wer mag, kann sich ja mal anhören, was ich mir so anhöre. Links sind alle gesetzt, außerdem gibts das alles auch bei iTunes (ganz für umsonst) ;)
Bis denn,
Fortytwo
Sonntag, 10. Juni 2012
Sonntag, 3. Juni 2012
Reanimation.
Dieser Blog ist hiermit offiziell wiederbelebt.
Ich habe in den letzten Monaten merklich wenig Zeit gefunden, hier zu schreiben.
Das soll sich mal wieder ndern. Ich habe eine Menge Themen, zB Podcasts, MUNs, YouTube, Let´s Plays und die, die mir gerade nicht einfallen.
Also:
Es geht weiter.
In diesem Sinne,
Fortytwo
Ich habe in den letzten Monaten merklich wenig Zeit gefunden, hier zu schreiben.
Das soll sich mal wieder ndern. Ich habe eine Menge Themen, zB Podcasts, MUNs, YouTube, Let´s Plays und die, die mir gerade nicht einfallen.
Also:
Es geht weiter.
In diesem Sinne,
Fortytwo
Montag, 27. Februar 2012
Zitat des Tages Vol. 3 - Epikur
| Trotz des Schreibfehlers im Bildtitel: Der Mann damals hatte Ahnung. |
Freitag, 24. Februar 2012
Meme-Pic-Alarm
Donnerstag, 2. Februar 2012
Wunderwerke der Literatur Vol. I
Diese Leute brauchen dringend einen Verleger.
Sie haben hier in einem eindrucksvollen, dazu noch unterhaltsamen Werk dargestellt, wie sinnlos Dialoge im Fernsehen zuweilen sind.
Es handelt sich dabei um eine exakte Abschrift der Dialoge des gesamten "Germany´s Next Topmodel"-Finales von 2011. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wer sich die Mühe gemacht hat, sich das alles genau anzuhören. Danach muss einem doch das Hirn schmerzen.
Nun ja, diese Kommunikationsdesignstudenten haben sich die Mühe gemacht und das Ergebnis auch noch frei zur Verfügung gestellt; es ging wohl primär darum, die Typographie eines Reclam-Buchs zu reproduzieren und zu verschönern, was gelungen ist. Allerdings ist der "Blindtext" im inneren mindestens genauso sehenswert, denn er macht klar, was für einen Schwachsinn Leute im Fernsehen einem Massenpublikum erzählen können, ohne, dass es jemanden stört.
Ich kenne das Buch zwar schon länger, habe es aber heute nach längerer Zeit mal wiedergefunden und mir gedacht, dass ich nicht der einzige sein sollte, der davon weiß.
Sie haben hier in einem eindrucksvollen, dazu noch unterhaltsamen Werk dargestellt, wie sinnlos Dialoge im Fernsehen zuweilen sind.
Es handelt sich dabei um eine exakte Abschrift der Dialoge des gesamten "Germany´s Next Topmodel"-Finales von 2011. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wer sich die Mühe gemacht hat, sich das alles genau anzuhören. Danach muss einem doch das Hirn schmerzen.
Nun ja, diese Kommunikationsdesignstudenten haben sich die Mühe gemacht und das Ergebnis auch noch frei zur Verfügung gestellt; es ging wohl primär darum, die Typographie eines Reclam-Buchs zu reproduzieren und zu verschönern, was gelungen ist. Allerdings ist der "Blindtext" im inneren mindestens genauso sehenswert, denn er macht klar, was für einen Schwachsinn Leute im Fernsehen einem Massenpublikum erzählen können, ohne, dass es jemanden stört.
Ich kenne das Buch zwar schon länger, habe es aber heute nach längerer Zeit mal wiedergefunden und mir gedacht, dass ich nicht der einzige sein sollte, der davon weiß.
Gruß,
Fortytwo
Donnerstag, 26. Januar 2012
Schulsprecherwahl - Eine Tragödie in 4 Kandidaten
Ein renommiertes bilinguales Gymnasium, irgendwo in einem kleinen, unbeugsamen Stadtstaat in Norddeutschland.
Eigentlich sollte die Schülervertretung hier funktionieren, und anfangs des Schuljahres 2011/2012 sah auch alles danach aus: Eine scheinbar ernstzunehmende Schülervertretung war gewählt worden, alles lief gut.
Dann wurde einem von zwei Schulsprechern, dem linken politischen Pol eines ausgeglichenen Duos, nahegelegt, zurückzutreten, nachdem Gerüchte aufkamen, er sei beim Genuss von Marihuana von der Obrigkeit erwischt worden. Das ist erstmal nicht weiter schlimm, doch das Problem ist, dass er dann auch protestlos sein Amt räumte und so die Autonomie der SV gegenüber der Schulleitung in Frage stellte.
Nun sind Neuwahlen, das heißt, es wird ein Ersatz gewählt. Die Kandidatenliste hat mich heute dazu gebracht, mit einem Auge zu lachen und mit dem anderen zu weinen. Sie sieht wie folgt aus (Namen und Geschlechter nicht genannt, es sind aber sowohl zwei Mädchen als auch zwei Jungs vertreten):
Bis dahin:
Grüße,
Euer Wahlbeobachter Fortytwo
Eigentlich sollte die Schülervertretung hier funktionieren, und anfangs des Schuljahres 2011/2012 sah auch alles danach aus: Eine scheinbar ernstzunehmende Schülervertretung war gewählt worden, alles lief gut.
Dann wurde einem von zwei Schulsprechern, dem linken politischen Pol eines ausgeglichenen Duos, nahegelegt, zurückzutreten, nachdem Gerüchte aufkamen, er sei beim Genuss von Marihuana von der Obrigkeit erwischt worden. Das ist erstmal nicht weiter schlimm, doch das Problem ist, dass er dann auch protestlos sein Amt räumte und so die Autonomie der SV gegenüber der Schulleitung in Frage stellte.
Nun sind Neuwahlen, das heißt, es wird ein Ersatz gewählt. Die Kandidatenliste hat mich heute dazu gebracht, mit einem Auge zu lachen und mit dem anderen zu weinen. Sie sieht wie folgt aus (Namen und Geschlechter nicht genannt, es sind aber sowohl zwei Mädchen als auch zwei Jungs vertreten):
- Kandidat 1 ist ein Exemplar des Phänomens Spaßpartei. Sein äußerst kurzes Statement fordert exakt zwei Dinge: Saubere Toiletten und eine Aufhebung des rauchfreien Schulgeländes, das ja nun (zum Glück) gesetzlich verankert ist.
- Kandidat 2 hat zwar ein vernünftiges, aber vollkommen aussageloses Statement eingereicht. Die klassischen Argumente Transparenz und Mitbestimmung in der Schulverwaltung werden als Hauptargumente gebracht, es steht aber zu befürchten, dass es sich bei dieser Kandidatur nur um einen Auswuchs eines ausgeprägten Geltungsdranges handelt.
Diese Wahl würde nichts besser, aber wohl auch kaum etwas schlechter machen, da dieser Kandidat perfekt in dieser SV untergehen würde. - Kandidat 3 ist der personifizierte Populismus. Es werden ernsthaft eine "Modenshow" (Zielgruppe: XX) und ein "Schulhofsfußballturmier" (Zielgruppe: XY) in Aussicht gestellt; unterstützt wird der "interessante" Gesamteindruck durch fehlende Zeichensetzung, die Head "Wichtig! Wichtig! Wichtig!" und Frage- und Ausrufezeichen in Rudeln.
- Kandidat 4 meint es meinem Ersteindruck nach noch am besten und vor allem am ernstesten mit der Kandidatur. Es wäre alles perfekt - die ernsthafte Forderung nach einer besseren Schulgemeinschaft, die Gesamtglaubwürdigkeit - wäre da nicht ein einziger Makel:
Das Alter. Dieser Kandidat stammt aus dem fünften Jahrgang. Schade. Ich für meinen Teil werde trotzdem diese Wahl treffen, da ich den Kandidaten fördern möchte, der am ehesten die Intention hat, etwas zu ändern, und zwar zum Besseren.
- Kandidat 2, da die Beliebtheit immer ausschlaggebend und Glaubwürdigkeit sekundär ist.
- Kandidat 1, denn die Beliebtheit ist eher auf Seiten dessen, der die "Raucherschule" wieder einführen möchte.
- Kandidat 3, denn so blöd ist kaum ein Schüler.
- Kandidat 4, da diesen niemand ernst nimmt, allein aufgrund des Alters. Schade.
Bis dahin:
Grüße,
Euer Wahlbeobachter Fortytwo
Dienstag, 17. Januar 2012
Nachtrag zum letzten Post:
Die USA werden bekloppt. Als wäre bei uns eine Koalition aus CSU und FDP an der Macht...
Ich zitiere hier mal, die Quelle gebe ich nachher dann regelkonform exakt an:
SOPA:
PIRATEN gehen offline – Protest gegen zwei neue Zensurgesetze aus den USA
Die USA werden bekloppt. Als wäre bei uns eine Koalition aus CSU und FDP an der Macht...
Ich zitiere hier mal, die Quelle gebe ich nachher dann regelkonform exakt an:
SOPA:
Der „Stop Online Privacy Act“ (SOPA) hat das Potential für eine umfassende Zensur und Überwachung des Internets. Urheberrechtsschutz erfolgt hier gänzlich ohne Abwägung der Verhältnismäßigkeit und des Gefahrenpotenzials. Es ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, wenn die bisher neutralen Netzanbieter dazu verpflichtet werden sollen, ihre Nutzer umfangreich zu überwachen. Damit würde jedes Datenpaket, egal ob private E-Mails, Chats oder Firmendokumente, nach Verstößen gegen das Urheberrecht überprüft. Würde SOPA und den Nebengesetzen PIPA und ACTA so zugestimmt, verwandelt sich das Internet in ein unfreies Netz wie in Syrien oder China. Hinter SOPA und ähnlichen Projekten stehen vor allem die Verwerter von Urheberrechten, wie z.B. Verlage, Labels und Medienkonzerne.PIPA:
Der PROTECT IP Act ähnelt im Grunde der SOPA. Er soll der Regierung und Rechteinhabern Werkzeuge an die Hand geben, um gegen rechtsverletztende Webseiten, insbesondere im US-Ausland, vorzugehen. Dazu können Internet-Provider zur Webseitensperrung zwangsverpflichtet werden. PIPA ist die Neufassung eines bereits 2010 abgelehnten Gesetzesvorschlages. Er soll am 24. Januar im US-Senat abgestimmt werden.
Das kann doch wohl nicht sein. Ein letztes, ausschlaggebendes Zitat vom Bundesvorsitzenden der Piratenpartei:
»Die geplanten Gesetze haben eine ganz neue, gefährliche Qualität. Das Urheberrecht wird instrumentalisiert, um sich der heute meist genutzten Plattformen und Dienste für Meinungsäußerung und Zusammenarbeit zu entledigen. Bei jedem müssen die Alarmglocken schrillen, wenn die Befürworter einer solchen Netzpolitik mit den guten Erfahrungen aus China argumentieren!«Die Quelle ist die Website der Piratenpartei, genauer gesagt dieser Artikel hier:
PIRATEN gehen offline – Protest gegen zwei neue Zensurgesetze aus den USA
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